Was steckt in einem Unternehmenswert?
Verändere die Annahmen. Beobachte die Wirkung. Verstehe, wie Wachstum, Kapitalbedarf und Risiko in einem klassischen DCF-Modell zusammenhängen.
Frei erfundene Unternehmen, frei veränderbare Annahmen. Die Ergebnisse erklären eine Methode; sie sind keine Bewertung konkreter Aktien und keine persönliche Anlageberatung.
Warum fiktive Beispiele?
So lassen sich Wachstum, Margen und Kapitalkosten unabhängig voneinander untersuchen. Die Beispiele sind frei erfunden und dienen dazu, klassische Bewertungsmethoden nachzuvollziehen.
Wähle ein Lernbeispiel
Alle Zahlen sind erfunden. Die Beispiele stehen für unterschiedliche Geschäftsmodelle, nicht für reale Firmen oder Branchenprognosen.
Deine Annahmen
Schieberegler bewegen oder Zahlen direkt eingeben. Alle Beträge in Millionen einer einheitlichen, frei gewählten Währung.
WACC aus Kapitalkosten ableiten
Optionaler Rechenhelfer mit ebenfalls frei erfundenen Ausgangswerten. Keine aktuellen Marktdaten. Der Steuersatz wird aus deinen Annahmen oben übernommen.
Eigenkapitalkosten = risikofreier Zins + Beta × Marktrisikoprämie. WACC = Eigenkapitalgewicht × Eigenkapitalkosten + Fremdkapitalgewicht × Fremdkapitalzins × (1 − Steuersatz).
Die Wirkung deiner Annahmen
Vom Umsatz zum freien Cashflow
Zehn Modelljahre · operativer Gewinn nach Steuern minus zusätzliche Investitionen · Mio.
Wie empfindlich ist das Ergebnis?
Rechnerischer Eigenkapitalwert bei anderen Kapitalkosten und langfristigem Wachstum. Das Wachstum verändert auch den Übergang in den zehn Modelljahren. Der Rahmen markiert deine Eingabe. Keine Wahrscheinlichkeiten.
„—“ bedeutet: außerhalb des Lernbereichs (Parametergrenzen, WACC ≤ Wachstum oder ROIC ≤ Wachstum).
Alle zehn Jahre und den Endwert nachrechnen
Den Rechenweg verstehen
1. Geschäft entwickeln
Das Umsatzwachstum geht linear vom Startwert in Jahr 1 zum langfristigen Wert in Jahr 10 über. Die operative Marge erreicht ihren Zielwert in Jahr 5 und bleibt anschließend konstant.
2. Kapitalbedarf abziehen
Operativer Gewinn minus Steuern ergibt NOPAT. Zusätzlicher Umsatz benötigt Kapital: Umsatzanstieg geteilt durch Umsatz/Kapital. Bei sinkendem Umsatz unterstellen wir keine automatische Freisetzung oder Liquidation von Kapital.
3. Zahlungsströme abzinsen
Freier Cashflow = NOPAT − zusätzliche Investitionen. Jeder Jahresbetrag wird mit dem WACC auf heute abgezinst. Zahlungen werden vereinfachend am Jahresende angenommen.
4. Die Zeit nach Jahr 10
Ab Jahr 11 gelten konstantes Wachstum, die Zielmarge und ein eigener langfristiger ROIC. Der Endwert ist NOPAT₁₁ × (1 − g/ROIC) ÷ (WACC − g). Er wird ebenfalls zehn Jahre abgezinst.
Was dieses vereinfachte Modell nicht abbildet
Die drei Beispiele und alle Parameterbereiche dienen ausschließlich dem Lernen. Das Modell berücksichtigt unter anderem keine Geschäftssegmente, Sondereffekte, Verlustvorträge, Verwässerung, Optionen, detaillierte Bilanzentwicklung oder Insolvenzverfahren. Auf operative Verluste wird keine Steuererstattung angesetzt. Investitionen während der ersten zehn Jahre und im Endwert folgen unterschiedlichen Vereinfachungen; am Übergang kann ein Sprung entstehen. Ein negativer rechnerischer Eigenkapitalwert wird angezeigt, ist aber keine Aussage über eine persönliche Haftung oder einen tatsächlich negativen Aktienpreis. Ergebnisse sind bedingte Rechenergebnisse, keine Wertgutachten.